Das Geschäft mit den Schmerzmitteln

 

Nehmt lieber etwas : das nicht abhängig macht : Arthroul!!!!

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Das neue Verständnis der Orthopäden zum Thema Arthrose

 

Abschrift aus “ Der Spiegel “ 1/2018 S.95

“ Bewegung ist Leben “ lautete denn auch das Motto des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirugie in Berlin. Hielten viele Mediziner kaputte Knorpel bisher ausschließlich für eine Folge von Verschleiß, schält sich nun ein neues Verständnis heraus : Gelenke erkranken, weil sie zu selten benutzt werden und dadurch verkümmern. Deshalb sollten sich Gesunde und Kranke gleichermaßen rühren, um “ Bewegung zu erhalten und verloren gegangene Beweglichkeit wieder herzustellen . “

In der Gelenkinnenhaut stellen Zellen bei Aktivität eine schleimige Flüssigkeit ( die Synovia ) her, die das Gelenk nicht nur schmiert, sondern auch mit Nährstoffen versorgt. Mehr noch : In der Synovia enthaltene Stammzellen könnten sich in den Knorpel einlagern und diesen ein Stück weit wieder herstellen.“

Abschrift Ende .

Hieraus ist abzulesen : Knorpel ist zumindest teilweise wieder zu reproduzieren. Dies hängt natürlich auch von der Gesamtschädigung ab. Und von der Zeit, in der man dies misst. Bei leichten Schädigungen ist durchaus eine völlige Heilung vorstellbar. Bei schwereren Schäden dauert es halt.

Die Gelenkflüssigkeit muss dem Knorpel dazu Nährstoffe zuführen . Und hier ist der Knackpunkt : die müssen irgendwoher kommen. Und da kommt Arthroul ins Spiel.

 

 

Diäten . Die Zitrone .

Abnehmen kann bei Arthrose sinnvoll sein. Aber, wie aus den unten stehenden Texten zu lesen ist, ist es nicht ohne. Die einzige Diät, die zudem etwas bringt : weniger Kalorien zu sich nehmen als verbrauchen ( Spiegel Nr. 1 , 2018, Titelthema ) .

Dabei hilft die Zitrone.  Abgesehen davon , dass sie per 100 g  50% des tgl. Vitamin C Verbrauches liefert, wehrt sie Erkältungen ab und verbessert die Kollagensynthese der Haut. Diese wird dadurch geschmeidiger und altert langsamer. Das in der Zitrone enthaltene Pektin zügelt den Appetit, ihr Saft regt die Verdauung an und bringt den Säure – Basen – Haushalt ins Gleichgewicht. ( wohl, Das GesundheitsMagazin, 01/2018 )

 

Der Ärger mit den Orthopäden

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2008/06/Kiosk-Schluss-mit-Orthopaeden

Schluss mit: … Orthopäden

Wer schon einmal wegen Knieschmerzen beim Orthopäden war, weiß: Der Arzt unternimmt einfach alles, um dem Patienten zu helfen. Leider auch viel Nutzloses

Es gibt Schmerzen, an denen können Orthopäden nur gewinnen: einen treuen Patienten und einiges an Honorar. An diesen Leiden lässt sich zeigen, wie mancher Orthopäde arbeitet – und wie er nicht arbeiten sollte.

Nehmen wir als Beispiel einen Patienten mit Kniegelenkverschleiß. Er hat Schmerzen, oft nach der kleinsten Belastung, und ist für jede Hilfe dankbar. Da kommt der Orthopäde ins Spiel. Er nutzt zunächst einmal die vorhandene Infrastruktur – stehen in seiner Praxis doch Geräte herum, die sich schon vor Jahren amortisiert haben und die dem Arzt seitdem viel Freude bereiten. Einer dieser Apparate bestrahlt das Knie des Patienten mit Wärme. Sie breitet sich wohlig im Gelenk aus, und siehe da: Der Patient fühlt sich besser, die Beschwerden sind verschwunden! Allerdings nur für etwa eine Viertelstunde – bis er aus der Praxis raus ist und dem Orthopäden nicht mehr sein wieder beginnendes Leid klagen kann.

Beim nächsten Termin verschreibt der Orthopäde Magnetfeldtherapie – mit einem Gerät, das schon seit vielen Jahren zum Inventar der Praxis gehört und auch so aus-sieht. Bei dieser Prozedur wird das Gelenk leider nicht warm. Macht nichts, der Glaube versetzt oft Berge. Allerdings nicht allzu weit. Auch diesmal kehren die Beschwerden zurück. Kein Wunder, gibt es doch keinen wissenschaftlichen Beleg für einen anhalten-den Nutzen dieser Therapie.

Langsam aber lernt der Patient seinen Orthopäden schätzen, den er jetzt so häufig (aber niemals lange – das Wartezimmer ist voll) sieht und der sich so viel Mühe gibt. Klaglos schluckt er die Tabletten mit Knorpelextrakten, die der Arzt ihm verordnet hat. Aber auch die helfen leider nicht.

Als Nächstes spritzt der Orthopäde seinem Patienten das Mittel, das er ihm zuvor in Pillenform verschrieben hat. Die Wirkung ist gering. Das ist ebenfalls keine Überraschung, schließlich gibt es auch für die Spritze keinen Beleg, dass sie lange hilft. Also greift der Orthopäde zum letzten Mittel: Er spiegelt das Knie und spült es. Minimaler Eingriff, maximale Wirkung – so hat der Arzt es zuvor erklärt. Doch die Wirkung ist, man muss es leider sagen, nicht überzeugend. Genauso gut hätte der Arzt Krankengymnastik verordnen können – das zeigte erst kürzlich eine kanadische Studie.

Der Patient aber ist inzwischen so ge-peinigt, dass er nur noch schief gehen kann – und bekommt einen steifen Hals. Auch hier kann der Orthopäde Hand anlegen, hat er doch vor ein paar Jahren einen Wochenendkurs in Chiropraktik belegt. Der Erfolg der Hand-greiflichkeit ist durchschlagend: Der Knacks im Hals, der auf den Griff des Orthopäden folgt, lässt den Patienten die Knieschmerzen endgültig vergessen.

Zugegeben, nicht jeder Orthopädenbesuch endet so wie dieser, es gibt auch bessere Ärzte. Doch leider steht das weder auf den Praxisschildern noch in den Gelben Seiten.

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Bei den beschriebenen Pillen handelt es sich übrigens um Pillen auf Kollagenbasis.